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Die Kunst des Nichtstuns

Wir alle wissen wie man nichts macht. Wir alle wissen wie man herumlungert und Zeit verschwendet.

Aber viele von uns sind zu beschäftigt um nichts zu tun.

Und wenn wir es doch schaffen, Kreisen die Gedanken oft bei anderen Dingen.

Wir können nicht entspannen und das “nichts machen” genießen.

Nichts zu tun kann verschwendete Zeit sein oder eine Kunstform. Jetzt kannst du ein Meister des Nichtstuns werden, dein Leben verbessern, Stress verringern und deine Produktivität erhöhen.

Fange klein an

Nichts zu tun, im wahrsten Sinne des Wortes, kann übermächtig sein.

Konzentriere dich auf anfänglich 5-10 Minuten und starte deine Trainingseinheiten an einem sicheren und ruhigen Ort.

Für die meisten von uns wird sich da das eigene zu Hause anbieten.

Finde eine Zeit und einen Ort, wo es nicht viele Ablenkungen und Lärm gibt und wo am besten wenig Störungen auftreten.

Schalte alle Ablenkungen aus – Fernseher, Computer, Handy, Haustelefon und dergleichen.

Es ist wirklich schwierig nichts zu machen, wenn man uns ständig daran erinnert etwas machen zu sollen.

Nun setze oder lege dich hin, schließe deine Augen und mache nichts.

Nach 5 Minuten kannst du die Trainingseinheit beenden und wieder etwas machen. Versuche dies nun täglich – weil ohne Praxis wirst du kein Meister des Nichtstuns.

Atmen

Um die Kunst des Nichtstun zu meistern fange mit der richtigen Atmung an.

Wenn sich das für dich verdächtig nach Meditation anhört, entferne den Gedanken aus deinem Kopf.

Wir hegen hier keinen Verdacht – wir machen nichts.

Starte mit einem langsamen einatmen, gefolgt von einem ausatmen.

Beobachte dabei genau wie dein Atem durch die Nase, in deinem Körper gelangt und die Lungen füllt.

Beim Ausatmen folgt der Atem dem Weg aus dem Mund und entleert die Lungen.

Versuche dies für 5-10 Minuten.

Üben es so oft du kannst.
Wenn du über andere Dinge nachdenkst, dann stoppe das Ganze.

Quäle dich nicht, aber versuche dich immer wieder auf die Atmung zu konzentrieren.

Entspannung

Ein wichtiger Teil beim Nichtstun ist komplett entspannt zu sein.

Wenn wir angespannt sind, dann ist der Versuch des Nichtstun wirklich umsonst.

Entspannung startet dabei, einen komfortablen Platz zum nichts tun zu finden – weicher Stuhl, kuschliges Sofa oder ein sauber gemachtes Bett.

Sobald du diesen Ort gefunden hast, machst du es dir bequem.

Beobachten mal eine Katze, die es sich gerade gemütlich macht.
Die Katzen sind Weltmeister im Nichtstun.

Dieses Level werden Menschen wohl nie 100% erreichen, aber es ist eine gute Inspiration.

Als nächstes folgt die bereits erwähnte Atemtechnik.

Wenn du dann noch nicht komplett entspannt bist (ein kurzes Nickerchen wäre ein gutes Zeichen der Entspannung), dann versuche es mit Selbstmassage.

Ja, eine Massage zu erhalten ist besser.

Aber auch eine Selbstmassage kann toll sein.

Beginne mit den Schultern und den Nacken. Du kannst dich dann weiter Richtung Kopf und Gesicht vorarbeiten.

Eine weitere gute Möglichkeit ist das anspannen und entspannen eines Muskels.

Du machst dies für jeden Muskel im Körper -> Du spannst den Muskel 3-5 Sekunden an, um ihn danach wieder zu entspannen.

Starte bei den Füßen und arbeite dich nach oben zum Kopf vor.

Wenn du entspannt bist, versuche beim nächsten Mal noch entspannter zu werden.

Baden – eine fortgeschrittene Stufe

Das Bad muss schön hergerichtet und heiß sein.

Ein Schaumbad ist erforderlich, auch wenn du ein Mann bist und dies dir nicht männlich genug erscheint. Sage es einfach nur nicht deinen männlichen Freunden…

Peeling-Schwamm, Duftkerzen sind optional.

Wieder müssen alle Ablenkungen abgeschaltet werden.

Am besten funktioniert das Baden gehen, wenn man zu Hause alleine ist.

Wenn dies nicht möglich ist, dann sollten alle Hausinsassen wissen, dass sie nicht stören sollen.

Auch wenn du trotz aller Instinkte beim eintreten ins Wasser fliehen möchtest, weil es so heiß ist, arbeiten dich Schritt für Schritt vor bis du komplett bis zum Hals von Wasser umgeben bist.

Schließe deine Augen und spüre die Wärme, die den Körper durchströmt.

Du fängst möglicherweise an zu schwitzen.

Das ist gut – lass den Schweiß fließen.

Habe auf Nummer sicher immer etwas Wasser neben der Wanne stehen, um ein austrocknen zu vermeiden.

Ein gutes Buch kann während des Badens auch gelesen werden.

Lass deine Muskeln von der Wärme durchdringen um völlig zu entspannen. Fühle all deine Sorgen und Spannungen, Schmerzen und innere Unruhe aus deinem Körper strömen.

Wenn du die Möglichkeit hast, direkt nach dem du aus dem Wasser bist, dich kalt abzuduschen, dann mache das.

Das Wasser sollte du verlassen, sobald es nur noch lauwarm ist und diene Hände wie Rosinen aussehen.

Nichtstun in der Natur

Wenn du die oben genannten Stadien durchlaufen hast, ist es an der Zeit das Nichtstun draußen zu üben.

Finde einen ruhigen Ort – zum Bsp. in deinem Garten, im Park, im Wald, am Strand, am Fluß oder See.

Orte mit Wasser sind ausgezeichnet. Orte außerhalb der Reichweite von Verkehrs- und Stadtlärm sind am besten.

Draußen in der Natur kannst du das Nichtstun für 20 Minuten, eine Stunde oder länger üben.

Du kannst das auch mit einer Sporteinheit kombinieren.

Es gibt weniger Ablenkung und man kann wirklich von den alltäglichen Leben einmal abschalten.

Konzentriere dich auf die natürliche Umgebung um dich herum.

Integriere Nichtstun in den Alltag

Dies ist die letzte Stufe vom Nichtstun.

Versuche diese erst, wenn die anderen Phasen geübt und beherrscht werden.

Starte das Nichtstun während du in der Schlange im Supermarkt stehst, in der Arztpraxis sitzt, im Bus fährst oder im Flughafen eincheckst.

Warten, ohne eine Zeitschrift zu lesen, ohne Telefonate zu führen, die eMails zu prüfen, eine To-Do-Liste zu machen und ohne sich Gedanken zu machen was du später brauchst.

Warte und tue nichts.

Konzentriere dich auf deine Atmung oder versuche vorangegangene Entspannungstechniken.

Du kannst dich auf das drumherum konzentrieren – beobachte andere Menschen oder höre bei anderen Gesprächen hin.

Als nächstes versuche beim Autofahren nichts zu machen.

Ja ichweiß, du musst fahren, aber mehr auch nicht.

Höre keine Musik oder Nachrichten. Sei nicht Multitasking.
Telefoniere nicht, iss nichts und frische dir auch nicht dein Make-Up auf.

Nur fahren!!

Konzentriere dich auf’s Fahren, lass die Dinge bewusst an dir vorbeifahren und fühle deine Atmung.

Entspanne dich und kümmere dich nicht um die anderen Fahrer.

Halte dich an die Straßenverkehrsordnung, rege dich nicht auf und fahre vorausschauend.

Integriere das Nichtstun in Chaossituationen, wie z.B. an deinem Arbeitsplatz oder in anderen stressigen Umgebungen.

Schalte alles um dich herum aus, schließe deine Augen und denke an deine Atmung.

Wenn du das während eines stressigen Arbeitstages oder mit deinen Kindern machst, kannst du dich besser auf die bevorstehenden Aufgaben fokussieren.

Du wirst entspannt und bereits sein die Arbeit wieder aufzunehmen.
Das Nichtstun kann man aber nicht über Nacht meistern.

Es wird Stunden um Stunden an Übungen benötigt.

Aber du wirst jede Minute davon genießen – Starte noch direkt heute!

Thomas Poost ist Gründer von Startsignal.net. Mit großem Unternehmergeist und der Begeisterung für die persönliche Weiterentwicklung startete Thomas seine Webseite. Menschen zu inspirieren und zu unterrichten nach ihrem Erfolg zu streben, egal wie deren Umstände sind, steht an erster Stelle. Folge Thomas auf Google+ und Twitter.

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